PECORINO

Weingüter Tarà

Visuelle Prüfung: Ein schönes Strohgelb mit grünlichem Schimmer, mit schöner Intensivität und Lebhaftigkeit, auch dank eines leichten Rückstands von Kohlensäure, der schnell verschwindet. Es lässt sich auch eine gute Konsistenz bemerken. An der Nase: Der Wein weist ein intensives Bukett auf, mit Noten von Zitrusfrüchten und Grapefruitschale. An der zweiten Nase sind Gewürzkräuter sowie weiße Blüten, weiße Früchte wie Äpfel der Sorte Golden sowie gelbe Pflaumen zu erkennen. Mineralische Noten mit angenehmem Anklang von Mandeln. Am Gaumen: Der erste Eindruck ist angenehm, intensiv und anhaltend, wobei eine pseudo-warme Note zusammen mit würzigen und frischen Noten eindeutig zu erkennen sind. Der Abgang ist von ausreichender Länge, mit Anklang von Apfel und mineralischen Noten.

Empfohlene Serviertemperatur: 8° im Weinglas

  • Jahrgang der ersten Herstellung: 1974
  • Traubensorten: 85% Pecorino, 15% Hersteller-typische Varianten
  • Bodenart: ton- und sandhaltig, nach Südwesten ausgerichtet, Höhenlage zwischen 200 und 250 m. ü.d.M.
  • Erziehungsform: Spaliererziehung, Guyot doppelt
  • Ausbeute pro Hektar: 11 Tonnen
  • Vorbereitung und Herstellung: Handlese ab der zweiten Septemberdekade. Vinifikation nach Weißweinmethode, auf 16°C geregelte Temperatur
  • Verfeinerung: in Edelstahlbehältern über mindestens 3 Monate hinweg, nachfolgende Flaschenabfüllung

Die jüngeren Weinberge aus dem Besitz unserer Familie liegen inmitten eines Naturgebiets besonderer Bedeutung, in dem sich auch die mittelalterlichen Städtchen Ripatransone, Grottammare und Cossignano befinden, und das sich bis in das Tal des Flusses Tronto im südlichen Teil der Region Marken erstreckt. Die dort vorhandenen größeren Waldgebiete sorgen dafür, dass der natürliche Lebensraum erhalten bleibt und bilden zusammen mit den Weinbergen und den tiefen Schluchten der kalkig weißen Canyons, die entlang einer 30 km langen Linie bis hin zum Wildbach Fiobbo verlaufen, eine Landschaft atemberaubender Schönheit. Das typische Mikroklima der “Calanchi” ist dank der bestehenden Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, dank des Schutzes, das die Steilhänge gegen die kalten Nordwinde bieten und dank des sich im Talgrund ansammelnden, ausgiebigen Regenwassers ganz besonders für den Weinbau geeignet. Das komplexe Ökosystem, das durch diese einzigartigen geographischen Eigenschaften entstanden ist, bietet zahlreichen typischen mediterranen Pflanzen- und Tiersorten einen idealen Lebensraum und stellt heute ein authentisches Kulturerbe der gebietsheimischen Biodiversität dar.